Allgemeines

Gegründet: 1929 in Wülfrath

 

Mitglied des Rheinischen Schützenbundes e.V. im Deutschen Schützenbund e.V.

 

Schießstand am Höfchen 11 42489 Wülfrath. Telefon 02058-71621

Unsere Schießanlage ist für diverse Disziplinen ausgelegt.

Geschossen wird mit dem :

Kleinkalibergewehr auf 50 Meter

Zimmerstutzen auf 15 Meter

Luftgewehr auf 10 Meter

 

Auf Wunsch einiger Mitglieder wurde die Möglichkeit" Bogenschießen" angeboten.

 

 

 

  

Unser erster Fahnenträger

Die Vereinsfahne

Eine wichtige Aufgabe in unserem Verein bekleidet der Fahnenträger.

Sind es die jährlichen Ausmärsche zu den Schützenfesten befreundeter Vereine, die Umkrönung beim Schützenfest oder andere Veranstaltungen, immer muss der Fahnenträger seinen Mann stehen. Die symbolische Bedeutung wird im Internet wie folgt beschrieben.

Die Fahne steht für Zusammengehörigkeit und kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn. Sie ist Ausdruck der uns Menschen innewohnenden Sehnsucht nicht allein zu sein, sondern Menschen um sich zu haben, die füreinander einstehen und miteinander bestimmte Ziele und Ideale verfolgen.

> Die Fahne ist Symbol unverzichtbarer Werte und Tugenden. "Einer trage des anderen Last", sagt uns die Bibel. Wer hinter der Fahne steht und geht, weiß auch um den tieferen Sinn des Jesus-Wortes: "Es gibt keine größere Liebe, als dass einer sein Leben einsetzt und hingibt für seine Freunde (Joh 15,13).

> Die Fahne ist Symbol der Treue: Gemeint ist die Treue zur Heimat, zu den eigenen Überlieferungen des Vereins, zu dem uns anvertrauten Land und seinen Leuten, zu den edlen Gewohnheiten und schönen Bräuchen.

> Die Fahne ist Symbol der Ehrfurcht. Dies wird durch das Neigen und Senken der Fahnen zu bestimmten Momenten und Anlässen deutlich gemacht. Diese Ehrfurcht wird bezeugt gegenüber Gott und den Menschen, etwa bei der Wandlung oder beim Segen, oder bei einem Begräbnis.

> Die Fahne ist ein Bekenntnis: Und das nicht nur in religiösem Sinn Bild und Schrift sind immer Ausweis dafür, zu welchen Werten sich eine Gemeinschaft bekennt, welchen Schutzpatronen man sich vertrauensvoll verbunden weiß, welchem kulturellen Erbe man sich treuhänderisch verpflichtet fühlt.

> Die Fahne ist ein Auftrag und Anruf: In Treue und Zuverlässigkeit dem Wahren, Guten und Schönen zu dienen. "Einer schätze den anderen höher ein als sich selbst, jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen!" (Phi 2,3f).

> Die Fahne ist Symbol des Lebens und der Lebensfreude, der Geselligkeit und des Frohsinns. Fest und Feier sollen "die Gutheißung der Welt und des Menschen auf unalltägliche Weise erhebend bewirken" (Josef Pieper) und uns helfen, unseren Lebenswandel in Freude und Dankbarkeit zu gestalten. Deshalb sind Fahnen wichtige "Festabzeichen".

> Fahnen sind Wegweiser zum Himmel: Deshalb werden sie bei Prozessionen und Umzügen in der Regel aufrecht getragen. Sie weisen auf das ewige Ziel hin und wollen uns aufmerksam machen auf unsere Berufung, vom irdischen Pilgerstand in die Glückseligkeit der Gemeinschaft der Heiligen zu gelangen.

> Fahnen sind immer auch ein Zeichen der Erinnerung an denkwürdige Ereignisse der Vergangenheit. Jahreszahlen und Sinnsprüche auf der Fahne manifestieren das Selbstverständnis einer Gemeinschaft und bewahren uns vor dem Vergessen historischer Fakten.

> Fahnenbänder sind ein Symbol der gegenseitigen Verbundenheit über einen Verein hinaus. Es ist ein guter alter Brauch, bei Gründungsfesten und Jubiläen solche Fahnenbänder mit Gastvereinen und anderen Gemeinschaften auszutauschen und als Zeichen fester Verbundenheit über ein Fest hinaus zur Erinnerung mitzugeben.

Kostbare Fahnenbänder werden gelegentlich von der Fahnenmutter oder den Fahnenpatinnen gestiftet und sollen für immer davon künden, dass es stimmt, was das Bibelwort meint: "Über alles aber habt die Liebe, sie ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht!"

Landesschützenkurat Superior Univ.Prof. Dr.Hans Paarhammer